Jugendtreff in Schwerte  - Westhofen - Schwerte - Das Jugendzentrum mit Programm
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Konzept

Trägerverein Jugendheim
Westhofen e.V.
(genannt Jugendtreff)

Stand: 01.10.2018

1. Einleitung
2. Der Trägerverein Jugendheim Westhofen e.V.
3. Zielgruppe

3.1 Inklusion
3.2 Zuwanderer
3.3 Flüchtlingskinder

4. Zur Lebenssituation der Westhofener Kinder und Jugendlichen
5. Pädagogische Zielsetzung
6. Der Jugendtreff

6.1 Folgende Räumlichkeiten stehen zur Verfügung
6.2 Nutzung der Räume

6.2.1 Foyer
6.2.2 Mitarbeiterbüro
6.2.3 Mehrzweckhalle
6.2.4 Fitnessraum
6.2.5 Gruppenraum
6.2.6 Werkraum
6.2.7 Küche
6.2.8 WC / Dusche
6.2.9 Putzmittelraum
6.2.10 Material,- und Vorratsraum

7. Programmplanung

7.1 Allgemeines

7.1.1 Kinder-, und Jugendveranstaltungen
7.1.2 Kreativangebote
7.1.3. Kooperative Veranstaltungen und Kooperationspartner
7.1.4 Sportangebote
7.1.4.1 Fitness
7.1.5 Gesunde Ernährung
7.1.6 Gestaltung des Jugendtreffs
7.1.7 Ergänzende Angebote
7.1.8 Externe Angebote
7.1.9 Elternarbeit

7.2. Methodik

7.2.1 Einzelne Dienste
7.2.2 Animationsprojekt
7.2.3 Gemeinsame und selbstorganisierte Projekte

8. Finanzierung und Personal

8.1 Finanzierung
8.2 Sponsoring
8.3 Personelle Situation

9. Fortschreibung des Konzepts, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen
10.Der Jugendtreff Westhofen Stand 2018
11. Zukunftsperspektiven und Visionen

Anhang

 

1. Einleitung

Der Jugendtreff wurde im Jahre 1982 gegründet. Die aus dieser Zeit stammende Konzeption muss aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen, denen die Jugend heute ausgesetzt ist und die ein Umdenken in der Jugendarbeit erforderlich machen, laufend fortgeschrieben werden.
Der Jugendtreff bot seit seiner Eröffnung im Jahre 1982 Kindern, Teens und Jugendlichen an 30 Stunden in der Woche einen Freiraum, in dem sie ihre Freizeit sinnvoll verbringen, gestalten und erleben konnten.
Über eine breit gefächerte Angebotspalette, Kursen, Projekten bis hin zu Seminaren und Fahrten (Foto- und Videoworkshop, Schlagzeugkurs, Tanzkurs, Seminare: Drogen, AIDS, Kriminalprävention, Kreativangebote für Mädchen u.a.), war es den Besuchern möglich, individuelle Freizeitangebote wahrzunehmen kennenzulernen und selbst zu kreieren. Großer Wert wurde auf die Initiierung und Mitgestaltung der einzelnen Programmpunkte durch die Besucher gelegt, wobei besonders wichtig war, dass die Beteiligten sich von Anbeginn mit einer Idee auseinandersetzten und bei jedem Schritt der Umsetzung beteiligt bzw. selbst aktiv wurden. Insofern wurde die Durchführung bestimmter Aktivitäten stets als fortlaufender aktiver Prozess und nicht als reine Konsumierung begriffen. Dies führte z.B. beim Innenausbau des Jugendtreffs zu einer Identifikation mit der Einrichtung und daraus folgend zu fast keiner Zerstörung.
In einer Gesellschaft, in der Instabilität von Familien, wachsende Verarmung und soziale Ausgrenzungsprozesse zunehmend vorzufinden sind, nehmen Zukunftsängste und Perspektivlosigkeit immer größeren Raum ein. Gerade deshalb braucht es in der Jugendhilfe lebensbejahende Ideen. Wenn es keinen allgemeinen Konsens über "normale" Lebensgestaltung mehr gibt, die Maßstäbe vorheriger Generationen sich nicht ohne Weiteres übertragen lassen und sich Lebensentwürfe zunehmend flexibilisieren und individualisieren, darf sich Jugendhilfe nicht länger auf überholte, schablonenhafte Erziehungsmodelle, die in Symptomgruppen denken, zurückziehen. Jugendhilfe muss sich durch eine Persönlichkeits- und Lebenswelt-Orientierung den Anforderungen einer multimedialen Zukunft stellen. 
Seit ca. zwei Jahren (2016) hat sich das Alter der Zielgruppe Kinder in unserer Einrichtung wesentlich nach unten orientiert, da die Reichshof Grundschule mit OGS einen direkten Zugang zu unserem Gebäude bildet und viele Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren nach OGS Schluss nahtlos zu uns wechseln.

2. Der Trägerverein Jugendheim Westhofen e.V.

Der Jugendtreff wurde im Jahre 1982 aufgrund der Initiative einiger Jugendlicher, des damaligen Jugendpflegers Jochen Alius und des damaligen SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Peter Seger gegründet. Die Arbeit begann zunächst über stundenweise AB­ Maßnahmen. Im Jahre 1986 wurden erstmals zwei Festeinstellungen mit jeweils 20 Wochenstunden vorgenommen. Bis zum Abriss im November 1997 befand sich der Jugendtreff im Feuerwehrgebäude in der alten Hauptschule in Westhofen. Im Sommer 1998 begann der Neubau des Kinder- und Jugendhauses hinter der Grundschule in Westhofen. Mittlerweile, Stand 2018, ist der Jugendtreff mit 1,5 Vollzeitstellen ( 31 und 20 Wochenstunden ) ausgestattet. Der zur Eröffnung im Gebäude mit eingebundenem AWO-Kinderhort schloss 2003 seine Pforten, die Nachfolge der Räumlichkeiten übernahm die OGS der Reichshof–Grundschule.
Der Jugendtreff ist ein freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, gem. KJHG. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt, parteipolitisch unabhängig und überkonfessionell. Er hat zum Ziel, junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, Benachteiligungen abzubauen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen zu schaffen und Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen. Das Konzept des Vereins wurde unter Berücksichtigung des KJHG und der "Konzeption offener Jugendarbeit in Jugendfreizeiteinrichtungen in Schwerte" entwickelt.

Jetziger Vorsitzender des Vereins ist Peter Seger, unter dessen Führung der Verein gegründet wurde. Der langjährige Vorsitzende Jochen Alius verstarb 2013.

Der Vorstand tritt regelmäßig mit den Mitarbeitern zusammen und berät in kollegialer Weise die Aktivitäten des Vereins. Die Vorstandsmitglieder tragen mit ca. 200 ehrenamtlichen Stunden im Jahr zum Gelingen des Treffs bei.

3. Zielgruppe

Der Jugendtreff Westhofen will alle Westhofener Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 - 18 Jahren ansprechen.
Im Rahmen der Jugendhilfeplanung der Stadt Schwerte wurde im Jahre 2015 eine Bestandsaufnahme der Bevölkerungsentwicklung in verschiedenen Stadtteilen Schwertes durchgeführt.
Im Stadtteil Westhofen lebten demnach im Jahre 2015 insgesamt 538 Kinder im Alter von 6 - 18 Jahren, ( 6 - 12 Jahre 286 Kinder) (13 - 17 Jahren 252 Jugendliche)
Wir sprechen also von einem zu versorgenden Potential von insgesamt ca. 600 Kindern und Jugendlichen im Alter von 6 - 18 Jahren.
Kinder und Jugendliche aus Westhofen, unabhängig vom sozialen Status, Herkunft, Geschlecht, körperlichen und geistigen Einschränkungen oder Schulabschluss benötigen einen Raum für sich, indem sie vorbehaltslos aufgenommen werden und Möglichkeiten der individuellen Lebensgestaltung, sowie des sozialen Miteinanders erfahren.
Der Jugendtreff versteht sich als Ergänzung zu den vorhandenen Angeboten der Initiativgruppen, Vereinen und Verbänden.

  • 3.1 Inklusion
    In unserer Einrichtung wird die Inklusion sehr groß geschrieben. Alle Menschen sind gleichberechtigte Individuen, die von vornherein und unabhängig von persönlichen Merkmalen oder Voraussetzungen Teil des Ganzen sind. Unser Haus wird regelmäßig von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen besucht. Zusammen wird gemeinsam gekocht, gespielt und gelernt. Dies wissen auch die Integrationshelfer, die mit ihren zu betreuenden Kindern und Jugendlichen unsere Angebote besuchen, zu schätzen. Die Besucher lernen voneinander und akzeptieren spielerisch Stärken und Schwächen Anderer und lernen soziale Kompetenzen.
    Die Gleichbehandlung ist ein Menschenrecht!
    Für unsere Arbeit mit den Besuchern zählt als oberstes Gebot: Alle haben nach ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten Spaß zusammen. Wir geben uns große Mühe, auch durch Hilfsmittel und gegenseitiges Unterstützen der Kinder und Jugendlichen zu vermitteln: Ihr seid gut so, wie ihr seid und ihr seid alle willkommen.


  • 3.2 Zuwanderer
    Zum Herbst 2015 wurden in Westhofen vermehrt Zuwanderer in Flüchtlingsunterkünfte z.B. Turnhalle untergebracht. Da die Kinder unsere Einrichtung tagsüber besuchten, kam uns die Idee, die Räumlichkeiten am Ruhetag (Montag) auch für ältere Zuwanderer in den Abendstunden als Begegnungscafe zu öffnen. Diese Arbeit übernahmen bis Ende 2017 im Wechsel die Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer des Jugendtreffs Jugendheim Westhofen e.V. Es wurden Getränke gereicht, Hilfen angeboten und gespielt (Billard, Kicker, Dart, Gesellschaftsspiele usw.).

    Des Weiteren wurden in unserem Haus im Morgenbereich mehrere Sprachkurse und ein Nähkurs für die Zuwanderer angeboten. Da sie zu diesen Veranstaltungen teilweise ihre Kinder mitbrachten, wurde eine Betreuungsgruppe installiert, die begleitend zu den Kursen in einem extra dafür geschaffenen Raum stattfand und immer noch besteht.


  • 3.3 Flüchtlingskinder
    Seit Anfang 2017 führen wir von Montag bis Freitag in der Zeit von
    9.00 bis 12.00 Uhr ein Spiel,- und Betreuungsangebot für Kinder von 1 – 6 Jahren durch. Dazu haben wir befristet zwei Erzieherinnen eingestellt.


4. Zur Lebenssituation der Westhofener Kinder und Jugendlichen

Westhofen ist ein Stadtteil Schwertes mit einer gewachsenen Bevölkerungsstruktur. Die meisten Familien leben seit Generationen hier. Die dörflichen Strukturen prägen die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen. Öffentliche Verkehrsmittel von und bis Westhofen können bis ca. 21.00 Uhr genutzt werden.

 

5. Pädagogische Zielsetzung/ Gesetzliche Grundlagen

§ 11 Jugendarbeit (KJHG)
Jungen Menschen sind die zur Förderung ihrer Entwicklung erforderlichen Angebote der Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Sie sollen an den Interessen junger Menschen anknüpfen und von ihnen mitbestimmt und mitgestaltet werden, sie zur Selbstbestimmung befähigen und zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und zu sozialem Engagement anregen und hinführen. 
Dieser Zielsetzung fühlte sich der Jugendtreff Westhofen seit seiner Gründung verpflichtet. Wichtig war immer, ein kontinuierliches und verlässliches Angebot vorzuhalten. Die Planungen und Konzeptionen wurden prozesshaft entwickelt und den gesellschaftlichen Entwicklungen angepasst.
Auch heute hat der Jugendtreff den Auftrag für alle Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen da zu sein. Wir fühlen uns traditionell jedoch insbesondere den sozial Benachteiligten verpflichtet.
Der Jugendtreff will in seiner Einrichtung soziale Strukturen schaffen, welche ein durch wechselseitige Wertschätzung und Anerkennung als eigenverantwortliche und moralisch autonome Individuen gekennzeichnetes Handeln ermöglichen.
Jugendliche sollen die Möglichkeit erhalten, ihre eigene Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit in kooperativen Handlungszusammenhängen und somit sich selbst als handlungs- und gestaltungsfähige Personen zu erfahren.
Sie sollen Erfahrungen der Teilhabe an egalitären Entscheidungsstrukturen machen, in denen eigene Überzeugungen dargelegt und als motivierte und begründete Stellungnahmen respektiert werden. Erfahrungen der eigenen Stärken und der eigenen Fähigkeiten dienen als Gegenerfahrungen zu gesellschaftlich zugemuteten Ohnmachtserfahrungen. Kinder und Jugendliche sollen durch Aktivitäten und Angebote zu einer umfassenden aktiven Entfaltung eigener Fähigkeiten und Interessen aufgefordert und angeregt werden. Ihnen werden Möglichkeiten geboten, sich mit der eigenen Lebensgeschichte und Lebenssituation reflexiv auseinander zu setzen sowie die eigene lebenspraktische Zukunft bewusst zu entwerfen. Sie sollen soziale Beziehungen erfahren, die sich durch Verlässlichkeit und Wahrhaftigkeit auszeichnen.

Ziel sozialpädagogischen Handelns muss bei alledem zunächst das Verstehen der subjektiven Lebenswelt der / des Jugendlichen sein. Merkmal einer suchtorientierten Jugendarbeit ist eine Praxis der Anerkennung, Unterstützung und Förderung der individuellen Stärken in einer Atmosphäre wechselseitiger Wertschätzung. Subjektorientierte Jugendarbeit zielt auf die Entfaltung verschütteter und blockierter Fähigkeiten im Dialog mit einem höchstmöglichen Maß an Partizipation und Eigenverantwortung.
Den Mitarbeiter/innen wird dabei ein permanenter Balanceakt abverlangt: Einerseits die Bewahrung des Respekts vor dem Eigensinn und der anzunehmenden Autonomie der Lebenspraxis Jugendlicher und andererseits die Fähigkeit und die Bereitschaft, regressive und destruktive Formen der Lebensbewältigung zu erkennen, in Frage zu stellen und alternative Handlungsorientierungen anzubieten. Schließlich kann das Prinzip der politischen Einmischung als ein grundlegendes Handlungsprinzip gelten. Jugendarbeit hat die wichtige Funktion, solche Lebensbedingungen, die Kinder und Jugendliche an der Entwicklung ihrer Fähigkeiten hindern, aufzuzeigen und auszugleichen.

 

6. Der Jugendtreff

Die Einrichtung hat ca. 200 qm an Räumlichkeiten plus Außenfläche

  • 6.1 Folgende Räumlichkeiten stehen zur Verfügung
    • Foyer
    • Mitarbeiterbüro
    • Mehrzweckhalle
    • Küche
    • Fitnessraum
    • Werkraum
    • Material/Vorratsraum
    • Gruppenraum / Kleinkinderbetreuung
    • Behindertentoilette / Jungen,- und Mädchen WC / WC mit Dusche

Mit im Gebäude untergebracht ist ein Teil der OGS, die räumliche Nähe zur Grundschule bleibt somit weiterhin bestehen.

  • 6.2 Nutzung der Räume
  • 6.2.1 Foyer
    • Eingangsbereich
    • Aufgang zu Gruppen- und Fitnessraum,
      Kleinkinderbetreuung und WC mit Dusche
    • Integrierte, fahrbare Theke , Nutzung möglich bei Veranstaltungen
    • Durchgang zur Küche
    • Mitteilungen, Präsentationen an Pinnwand und Veranstaltungstafel
    • Darstellung der Angebote

  • 6.2.2 Mitarbeiterbüro
    • Planungen / Reflexion
    • Mitarbeiterbesprechungen
    • Einzelfallgespräche
    • Bewerbungsschreiben
    • Aktenführung
    • Bürotätigkeiten (Telefonate, Statistik usw.)

  • 6.2.3 Mehrzweckhalle
    • Motto - Partys
    • Offener Treff mit Möglichkeiten zum Kickern, Dart, Billard, Tischtennis, Gesellschaftsspiele
    • Info- / Präventionsveranstaltungen
    • Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen aus Westhofe z.B. Schule, Arbeitsgemeinschaften der Jugendhilfe, Naturfreunde, Kooperationspartner usw.
    • Fernsehraum
    • Nutzung für Näh,- und Sprachkurse im Vormittagsbereich
    • Begegnungscafe für Zuwanderer und Besucher (montags von 18.00 - 21.00 Uhr)

  • 6.2.4 Fitnessraum
    • Ausstattung mit diversen Sportgeräten
    • sportliche Angebote unter Anleitung für verschiedene Alters- und Zielgruppen, vorwiegend Krafttraining bzw. Fitness.

  • 6.2.5 Gruppenraum
    • Betreuung von Zuwandererkinder im Morgenbereich von 9.00 - 12.00 Uhr während der angebotenen Sprachkurse
    • Rückzugsraum für Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung

  • 6.2.6 Werkraum
    • Holzarbeiten
    • Kreativangebote
    • Basteln und Werken
    • Gemeinsames Essen mit Gesprächsrunde (jeden Freitag)
    • Rückzugsraum nur für Kinder
    • Lese,- Spiel,- und Nachhilfe
    • Hausaufgabenbetreuung

  • 6.2.7 Küche
    • Nutzung für Zubereitung und Essensausgabe an bedürftige Kinder
    • Ernährungs- und Kochkurse
    • Kochen und Backen
    • Wasch,- und Trockenraum
    • Lagerung von Einkäufen
    • Mitbenutzung von Kinderbetreuung und Sprachkurs

  • 6.2.8 WC / Dusche
    • Nutzung der Teilnehmer von Sportangeboten
    • Behindertengerechte Ausstattung

  • 6.2.9 Putzmittelraum
    • Lagerung von Putzgeräten,- und mittel

  • 6.2.10 Material,- und Vorratsraum
    • Unterbringung von Bastelmaterialien,- und -vorräten
    • Kleiderkammer, Kinderbibliothek und Spiele

 

7. Programmplanung

  • 7.1 Allgemeines
    Der Jugendtreff möchte in erster Linie allen Kindern und Jugendlichen eine Anlaufstelle in Westhofen bieten, sich zu treffen und gemeinsam die Freizeit zu gestalten und Spaß zu haben. Gezielte, ganzheitliche Angebote und Projekte für Kinder und Jugendliche sollen ihnen Gelegenheit geben, ihren Interessen nachzugehen, verschiedene Verhaltensweisen auszuprobieren sowie selbstbestimmt Kontakte zu knüpfen. Dabei sollen ihre Fähigkeiten aufgegriffen und zielorientiert gefördert werden. Die Angebote und Projekte müssen auf die lebensweltlichen Interessen und Bedürfnisse Einzelner und von Gruppen eingehen. Solche Projekte können beispielsweise in den Themenfeldern Ökologie, Ernährung, Kultur (Medien, Theater) u. ä. initiiert werden. Aufgrund unterschiedlicher Gruppierungen von Jugendlichen sollen diese so differenziert gestaltet werden, dass ein Ausgleich zwischen unterschiedlichen Besuchergruppen herbeigeführt werden kann. Projektarbeit sollte sich an aktuellen Themenstellungen orientieren und - nicht zu vergessen - auch Spaß und Freude vermitteln. Die Ausgestaltung der Angebote und Aktivitäten kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Aufgabe der Mitarbeiter wird es sein, zwischen den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen einerseits und dem pädagogischen und gesellschaftlichen Auftrag andererseits abzuwägen. Jugendarbeit muss auf die lebensweltlichen Interessen und Bedürfnisse von Einzelnen und Gruppen eingehen und sie auf ganzheitliche Weise aufnehmen. Insbesondere die Bedürfnisse nach Erlebnis, sozialer Anerkennung, Gleichheit, Geselligkeit, Sicherheit, etwas bewirken wollen, Orientierung, Selbstbestimmung und Partnerbeziehungen dürften für die Jugendarbeit besonders bedeutsam sein. 

    In regelmäßigen Vorstandssitzungen und Mitarbeiterbesprechungen werden die pädagogischen Grundlinien festgelegt.


    • 7.1.1 Kinder-, und Jugendveranstaltungen
      Zu gewissen Anlässen (Karneval, Halloween usw.) veranstaltet der Jugendtreff Motto- und Themen - Partys.

      Zielsetzung:
      Diese Veranstaltungen haben u.a. den Sinn, Kindern und Jugendlichen Gelegenheit zu geben, ihrem Bedürfnis nach Spaß, Bewegung und Begegnung nachzugehen, in andere Rollen zu schlüpfen und Verkleidungen auszuprobieren. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, "ihre" Veranstaltung nach ihren Wünschen zu gestalten.

      Die Eltern unserer Besucher können in lockerer Atmosphäre Kontakt zur Einrichtung und zu den Mitarbeitern bekommen.

    • 7.1.2 Kreativangebote
      Kreativangebote werden Anfang der Woche mit den Kindern und Jugendlichen besprochen. Die Teilnehmer können sich bei der Planung mit einbringen und eigene Vorschläge machen. Themengebundene Angebote werden vorgeschlagen und Ideen gesammelt.
      Zielsetzung:
      Durch Bastel- und Werkangebote werden spielerisch Kreativität und Kompetenzen gefördert, wovon Kinder in vielerlei Hinsicht profitieren.
      Basteln ist nicht nur eine wertvolle Beschäftigung sondern fördert die Feinmotorik,
      Konzentrationsvermögen, Fantasie und Kreativität.
      Die Kinder und Jugendlichen verstehen durch praktische Handlungen viele Dinge besser und einfacher. Die Neugier der Teilnehmer wird auf kreative Art und Weise gestillt.
      Zudem unterstützt der Bastelvorgang mit anderen Kindern das Selbstbewusstsein und löst lebensformende Prozesse aus.
      In diesem Jahr (2018) gab es im Jugendtreff ein Projekt mit Martina Schulte,
      „Kunst mal anders“ mit dem Thema: Fantasien in Ton


    • 7.1.3. Kooperative Veranstaltungen und Kooperationspartner
      Jährlich finden in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern größere Veranstaltungen in Westhofen statt. Das Maifest, Amtswiesenfest, Weihnachtsmarkt und der Kinder - Ferienspaß sind nur ein Teil davon.

      Zielsetzung:
      > Präsentation in der Öffentlichkeit
      > Darstellung der Arbeit
      > Einbeziehung der Bewohner
      > Abbau von Berührungsängsten


      Kooperationspartner
      JuFa West (Stadtteilprojekt Jugend und Familie Westhofen)
      Zu diesem Kreis gehören z.Z. Vertreter/innen der

      > Kindertageseinrichtungen
      > Reichshofgrundschule
      > offenen Ganztagsschule
      > Jugendtreff
      > Kirchengemeinden
      > Schwerter Netz
      > Hebamme
      > Jugendhilfeeinrichtung St. Elisabeth
      > Jugendamt der Stadt Schwerte, Jugendhilfedienst
      > Westhofener Bürgerinnen und Bürger
      > Station West
      > VSI ( Verein Soziale Integrationshilfe
      > Werbegemeinschaft Westhofen

    • 7.1.4 Sportangebote

      • 7.1.4.1 Fitness
        Als sportliches Angebot finden regelmäßige Kurse im hauseigenen Fitnessraum (unter Anleitung) statt.
        Zielsetzung:
        Aggressionen werden zielgerichtet abgebaut. Jugendliche haben die Möglichkeit auf legitime Art und Weise miteinander in Wettstreit zu treten. Gegenseitige Unterstützung und Verantwortungsgefühl für andere sind auch hier Voraussetzung. Nicht zuletzt spielt auch die Gesunderhaltung des Körpers eine Rolle. Flankierende Angebote hierzu könnten z.B. die gezielte Planung des Trainings, Ernährungsberatung oder gemeinsames (gesundes) Kochen sein.
        Ein weiteres sportliches Highlight war 2017 ein Longboard - Workshop mit Martin Szafinski, der Neueinsteiger und Kinder die Falltechnik- und das Fahrtraining näher brachte. Dieser Kurs wurde in diesem Jahr (2018) im Rahmen des Kinder Ferienspaßes fortgeführt.

    • 7.1.5 Gesunde Ernährung
      Ein Bewusstsein für gesunde Ernährung ist in der heutigen Zeit unabdingbar. Überernährung und Bewegungsmangel, Adipositas infolge anderer Erkrankungen, Nahrungsqualität, Schlafgewohnheiten, genetische Faktoren und einiges mehr setzen den Kindern und Jugendlichen schon früh zu.
      Zielsetzung:
      Ein Großteil unserer Lebensmittel ist in irgendeiner Form industriell bearbeitet und hat dadurch viel an lebenswichtigen Nährstoffen eingebüßt. Ebenso führen falsche Essgewohnheiten häufig zu gesundheitlichen Schäden. Aufklärung über eine gesunde Ernährung sowie eine zielgerichtete Auswahl von Speisen sollen die Kinder und Jugendliche in die Lage versetzen, sich ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren.
      Seit Jahren beteiligt sich unsere Einrichtung mit Unterstützung vom SKF (Sozialdienst Katholischer Frauen Schwerte) am Projekt: „Kinderarmut in Schwerte“ mit täglicher Essensausgabe (kalt bzw. warm) an bedürftige Kinder während der Öffnungszeiten.

    • 7.1.6 Gestaltung des Jugendtreffs
      Mit Hilfe ehemaliger Jugendlicher und deren fleißiger Initiative konnte der Innenausbau des Treffs fertig gestellt werden. Auch bei Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten
      (z.B. buntes Graffiti in Werk,- und Fitnessraum) wurden unsere Besucher immer mit einbezogen.
      Zielsetzung:
      Durch die Eigenleistung Jugendlicher findet eine stärkere Identifikation mit der Einrichtung statt, wodurch Vandalismus und Zerstörung vorgebeugt wird. Jugendliche gestalten "ihren" Treff selbst, fühlen sich mit ihm verbunden, da sie ihre Wünsche und Ideen mit einbringen können. Im Dialog mit den Mitarbeitern und dem Vorstand können Jugendliche lernen, ihre Interessen vorzutragen und sich für diese zu engagieren. Die tätige Mithilfe entspricht auch dem Bedürfnis der Jugendlichen nach zielgerichteter geplanter Freizeitbeschäftigung in der Gruppe. Sie haben die Möglichkeit, in Stresssituationen ihre Konfliktfähigkeit zu fördern, sich Formen des sozialen Lernens sowie neue Erfahrungsbereiche zu erschließen. Durch ihren tatkräftigen Einsatz sorgen die Jugendlichen für eine positive Selbstdarstellung nach Außen und somit für eine Verbesserung des Verständnisses zum Wohnumfeld und für den Abbau von Vorurteilen der Westhofener Bürger.

    • 7.1.7 Ergänzende Angebote
      Ergänzende Angebote: Zu besonderen Anlässen ist es denkbar, zusätzliche Angebote und Aktivitäten zu organisieren und durchzuführen.
      So ist es uns gelungen, mit Hilfe eines ehemaligen Jugendlichen (Dachdecker), dessen Sohn unsere Einrichtung besucht, einen Pavillon (Jochen-Alius-Hütte) im Gartenbereich zu errichten. Dieses große Projekt wäre ohne diese kompetente Anleitung und Mithilfe unserer Kinder und Jugendlichen nicht möglich gewesen. Dadurch ist ein Rückzugsort entstanden, an dem sich die Besucher an den Wochenenden und Abendstunden in ungezwungener Atmosphäre treffen können.
      Auch bei kleineren Projekten „Wir bauen einen Eckschrank“ wurden unsere Besucher mit ins Boot genommen.
      Zielsetzung:
      Solche Maßnahmen können dazu beitragen, den Jugendtreff und dessen Arbeit in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Durch die Identifikation mit dem Geschaffenen wird gewährleistet, dass die Besucher behutsam und respektvoll damit umgehen und so dem Vandalismus vorgebeugt wird.

    • 7.1.8 Externe Angebote
      Externe Angebote: Externe Angebote sollen mit Unterstützung der Mitarbeiter/innen von den Besuchern des Jugendzentrums wahrgenommen werden. Dazu gehören Kulturveranstaltungen ebenso wie Sport- und andere Freizeitangebote.
      Zielsetzung:
      Kinder und Jugendliche sollen lernen, unterschiedliche Freizeitangebote inner- und außerhalb von Schwerte durch verschiedene Medien (Zeitungen, Plakate, Internet etc.) auszuwerten und die Besuche gemeinsam zu organisieren. Sie sollen dadurch in die Lage versetzt werden, auch ohne Unterstützung des Jugendtreffs ihre Freizeit gegebenenfalls mit ihren Eltern oder Freunden/innen sinnvoll zu gestalten. 

    • 7.1.9 Elternarbeit
      Da wir der Überzeugung sind, dass auch im Freizeitbereich Elternarbeit wichtig ist, versuchen wir immer wieder durch verschiedene Aktivitäten und Einladungen
      (Waffelessen, Grillen, Flohmarkt, Tauschbörse, Feste usw.,) Eltern ins Jugendzentrum mit einzubeziehen. Die gemachten Erfahrungen sehen jedoch anders aus. Eltern nehmen sich oft nicht die Zeit, unsere Einrichtung und Arbeit kennenzulernen. Die Resonanz ist leider nicht so, wie wir es uns wünschen würden.
      Mit Eltern, die ihre Kinder zur Einrichtung begleiten bzw. abholen, kommt es meist zu
      Tür- und Angelgesprächen.

  • 7.2. Methodik
    Je nach Inhalt des Angebotes und Entwicklungsstands der Jugendlichen sind unterschiedliche Ansätze denkbar:

    • 7.2.1 Einzelne Dienste
      Beratung, Einzelfallhilfe will auf Initiative des Betroffenen individuelle Problemlagen aufgreifen und gemeinsame Lösungsmöglichkeiten entwickeln. Sie zielt auf kommunikativem Wege auf die Vermittlung neuer Einsichten und Einstellungen bei den Beratenen, die es ihnen ermöglichen, ihre Lebensprobleme eigenständig zu lösen. Dies kann die schlichte Aufklärung über vorhandene Beratungs- und Hilfsangebote in Schwerte, konkrete Hilfestellung beim Ausfüllen von Anträgen, Führung von Schriftverkehr, Bewerbungen o.ä. bedeuten, aber auch eine intensive Gesprächsführung sein, in der dem Betroffenen alternative Denkanstöße gegeben werden.

    • 7.2.2 Animationsprojekt
      Animationsprojekte beinhalten ziel- und wertorientierte Jugendarbeit. An den Bedürfnissen anzusetzen heißt hier, an festgestellten Interessen, Themen, Stärken etc. Strategien zu entwickeln, die diese Bedürfnisse emanzipatorisch weiterentwickeln. Mitarbeiter/innen kommt dabei die Funktion zu, Jugendliche dazu zu animieren, neue Wege zu erproben und nach befriedigenderen Bedürfnisumsetzungsstrategien zu suchen. Der Interaktionsschnittpunkt muss auch bei solchen Projekten sehr nah an den jeweiligen Jugendlichen liegen und an den Fragen anknüpfen, die sie gerade beschäftigen. Er wird jedoch zugleich nahe an pädagogischen Intentionen der Mitarbeiter/innen liegen. Verschiedene Angebote und Projekte haben unterschiedliche Zielsetzungen und sprechen auch unterschiedliche Zielgruppen an. Der ganzheitliche Ansatz in der Kinder- und Jugendarbeit ist dabei ein wichtiger pädagogischer Aspekt. Angebote und Projekte müssen daher so beschaffen sein, dass der kreativ-kognitive, der senso-motorische, der soziale und der emotionale Bereich mit einbezogen und abgedeckt werden. Nur so ist zu gewährleisten, dass ein in sich geschlossenes, rundum abgestimmtes Erleben stattfinden kann.

    • 7.2.3 Gemeinsame und selbstorganisierte Projekte 
      Gemeinsame Projekte werden gleichberechtigt von Jugendlichen und Mitarbeiterinnen aufgrund gleicher Interessen und Fähigkeiten durchgeführt. Jugendliche werden dabei unterstützt, ihre Interessen in der ihnen sinnvoll und den Mitarbeiterinnen vertretbar (Einhaltung bestimmter Regeln) erscheinende Form zu verwirklichen. 
      Im Rahmen von Selbstorganisationsprojekten können Jugendliche ihre eigenen Fähigkeiten erfahren und erweitern, sowie eigenverantwortliches Handeln in einem sozialen Kontext erproben. Hierbei ist zu überlegen, was Jugendliche und Gruppen von Jugendlichen bereits selbst können und tun und somit ihrer Eigeninitiative überlassen werden kann. In diesem Bereich haben die Mitarbeiter/innen die Funktion, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, auf die Einhaltung der vereinbarten Spielregeln zu achten und ansonsten die Entwicklung eigenständiger Jugendkulturen zu respektieren.

 

8. Finanzierung und Personal

  • 8.1 Finanzierung
    Der Jugendtreff wird finanziert durch Zuschüsse der Stadt Schwerte (Personalkosten, Sachkosten, Gebäude) sowie durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.
    Durch den engen Finanzrahmen sind die Öffnungszeiten und die personelle Situation vorgegeben.


  • 8.2 Sponsoring
    Zur Finanzierung von Projekten und vermögenswirksamen Anschaffungen bemüht sich der Verein um Unterstützung durch Privatleute, Firmen und anderen Einrichtungen. Hierbei kommt uns die gute Vernetzung im Ortsteil zugute.

    In den vergangenen Jahren haben uns unterstützt:

    Niederste Nachbarschaft
    AWO Westhofen
    Werbegemeinschaft Westhofen
    Heimatverein Westhofen
    Metallverarbeitung Benke
    Sparkasse Schwerte
    Volksbank Westhofen
    Lions Club
    Sozialdienst Katholischer Frauen
    Fa. Falko Vogler (Westhofen)
    Karin und Jochen Alius

    Des Weiteren wird die Arbeit durch ca. 200 ehrenamtliche Stunden des Vorstandes im Jahr und ca. 300 unentgeldliche Überstunden des hauptamtlichen Personals getragen.

  • 8.3 Personelle Situation
    Der Stellenschlüssel sieht je eine/n Sozialarbeiter/in bzw. Sozialpädagogen/in mit einer Arbeitszeit von 31 bzw. 27 Wochenstunden vor. Aus pädagogischen Gründen werden diese Stellen paritätisch besetzt. Durch die finanzielle Situation der Stadt Schwerte blieben, die Zuschüsse über 20 Jahre auf gleichem Level, mussten die Wochenstunden sogar um 7 weitere Stunden reduziert werden (31 bzw. 20 Stunden). Eine personelle Ausweitung ist dringend wünschenswert, aber z.Zt. nicht finanzierbar.
    Darüber hinaus wird es durch die Neukonzeptionierung in Richtung Projektarbeit, differenziertes, zielgruppenorientiertes Angebot, erforderlich sein, das Programm durch qualifizierte Honorarkräfte zu ergänzen, auch um jederzeit eine Doppelbesetzung in der täglichen Arbeit zu gewährleisten.

 

9. Fortschreibung des Konzepts, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen 

Die Mitarbeiter/innen und der Vorstand des Jugendtreffs werden stets die laufende Arbeit reflektieren, bei Bedarf das Konzept überarbeiten, die sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen berücksichtigen und die gewonnenen Erfahrungen einbringen. Die Mitarbeiter/innen sollen gemäß ihren Fähigkeiten und Neigungen an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen, um eine größtmögliche Projektpalette anbieten zu können. 

 

10.Der Jugendtreff Westhofen Stand 2018

Es ist uns gelungen, die Institutionalisierung des Jugendtreffs in Westhofen als Anbieter einer qualifizierten und fundierten Kinder,- und Jugendarbeit, die Spaß macht, voranzutreiben und zu festigen. Eltern wissen ihre Kinder in guter Obhut und schicken diese gerne in die Einrichtung.
Da die Räumlichkeiten in gewissem Rahmen auch anderen Nutzern zur Verfügung stehen (kulturtragende Vereine, Naturfreundejugend Ebberg, JuFa Westhofen, Kleinkindbetreuung von Zuwanderer), hat sich der Jugendtreff langfristig zu einem "Treffpunkt“ in Westhofen etabliert.
Der „Treffpunkt„ soll Raum für Begegnung und Kommunikation sein. Bürger/innen können an Veranstaltungen teilnehmen, Vereine und Gruppen haben eine Kommunikationsstätte.
Der Jugendtreff ist auf Westhofener Organisationen zugegangen und hat den Dialog gesucht. Daraus haben sich vielfältige Formen der Zusammenarbeit entwickelt.
Der Jugendtreff ist keine isolierte Kinder- und Jugendeinrichtung, sondern versteht sich als Teil des Westhofener Gemeinwesens.

 

11. Zukunftsperspektiven und Visionen

Der Jugendtreff wünscht sich für die nähere Zukunft einen Ausbau des Stellen- und Stundenplans, sowie eine finanzielle Aufstockung des Zuschusses, um einige Projekte und Angebote umsetzen zu können, und zu jeder Zeit eine Doppelbesetzung während der Arbeitszeiten gewährleisten zu können (z.B. Urlaubs- und Krankheitsfall). Angestrebt wird eine Vollzeit Stelle, eine 28 Stunden Stelle sowie Honorarkräfte. Damit könnte der Montag zum zusätzlichen Öffnungstag werden und der Treff 1 bis 2 Mal im Monat alternativ an den Wochenenden den Kindern und Jugendlichen mit ausgewählten Angeboten zur Verfügung stehen (Games Knights, Kinder- und Jugenddisco, Nachtwanderung, Übernachtung usw.). Zusätzlich würden die Honorarkräfte mit neuen Angeboten und Arbeitsweisen eine Bereicherung unserer Arbeit darstellen.
Der Jugendtreff ist auf die Unterstützung des Rates der Stadt Schwerte und des Jugendamts angewiesen. Den Mitarbeitern des Jugendamts sei an dieser Stelle herzlich gedankt.

 

Anhang

Der Vorstand im Jahr 2018

Hans – Peter Seger, 1. Vorsitzender
Wasserstr. 44, 58239 Schwerte, Tel. 02304 – 68586
Mail: hpeterseger@yahoo.de

Werner Schulze, stellv. Vorsitzender
Anette Engelhardt, Schriftführerin
Andreas Knoll, Kassierer
Margarete Brand, Beisitzerin
Karin Alius, Beisitzerin
Heike Neuhaus, Beisitzerin
Ulrike Achtzehn, hauptamtliche Sozialarbeiterin
Günter Müller, hauptamtlicher Sozialpädagoge


Jugendzentrum Westhofen - Meinerweg 10 - 58239 Schwerte - eMail: info@jugendzentrum-westhofen.de